Ein Forschungsergebnis, das niemand abholt. Ein Produkt, das technisch überzeugt, aber niemand sucht. Eine Dienstleistung, die alle gut finden, aber niemand kauft. Wer verwerten will, muss wissen: Für wen ist das eigentlich – und wofür genau brauchen sie es?
In diesem Workshop nehmen wir die Perspektive potenzieller Kund ein und suchen den besten Match zwischen deren Bedürfnissen und den Stärken der eigenen Produkt- oder Serviceidee. Wir arbeiten mit Methoden wie Personas und dem Value Proposition Canvas, um Zielgruppen präzise zu fassen und das Angebot so zu schärfen, dass es wirklich ankommt. Dabei schauen wir auch auf erste Marktrecherchen: Welche Trends und Technologien prägen das Feld gerade – und wo liegt die eigene Position?
Die Teilnehmenden arbeiten an eigenen Ideen oder Projekten, die sie mitbringen – sei es ein Start-up-Vorhaben, ein Transferprojekt aus der Forschung oder die Entwicklung eines neuen Geschäftsfelds. Wir geben Feedback, testen Annahmen und entwickeln erste Pakete, die auf den tatsächlichen Bedarf zugeschnitten sind.
Nach dem Workshop …
In der Fülle der Ideen fällt es oft schwer, sich für eine zu entscheiden – und noch schwerer, sie so zu strukturieren, dass sie auf echte Nachfrage trifft. Eine kundenorientierte Herangehensweise hilft hier: Nach dem Workshop können die Teilnehmenden Bedürfnisse gezielter erheben, Annahmen überprüfen und ein Angebot so schärfen, dass es bei der Zielgruppe ankommt.
Fachkräfte, wissenschaftliche Mitarbeitende und Ingenieur kennen ihre Lösung oft besser als das Problem der Zielgruppe. Wer Forschungsergebnisse verwerten oder ein technisches Produkt positionieren will, muss die eigene Expertise aus der Kundenperspektive betrachten können. Nach dem Workshop können die Teilnehmenden Zielgruppen, Bedarf und Nutzen klarer verbinden, Lücken im Markt erkennen und ein Angebot entwickeln, das auf tatsächlichen Bedarf zugeschnitten ist – nicht nur auf die eigene fachliche Faszination.
Neue Geschäftsfelder zu entwickeln oder bestehende Angebote strategisch neu aufzustellen, erfordert klare Kriterien: Wo liegt das Potenzial, wo lohnt sich das Investment und welche Zielgruppe trägt das Angebot wirklich? Nach dem Workshop können Führungskräfte Zielgruppen und Marktchancen systematischer abwägen, Positionierungen schärfen und die Grundlage für konkrete Go-to-Market- oder Weiterentwicklungsentscheidungen legen.
Wir betrachten Zielgruppen- und Produktentwicklung nicht als reine Marketingübung. Ein tragfähiges Angebot entsteht dort, wo Bedarf, Nutzen, Umsetzung und strategische Passung zusammenkommen. Deshalb arbeiten wir nicht nur an schönen Personas, sondern an den Annahmen hinter einer Idee: Wer hat wirklich welches Problem? Warum ist die Lösung relevant? Und was muss sichtbar werden, damit aus Interesse tatsächliche Nachfrage entstehen kann?
Vor dem Workshop klären wir mit euch, in welchem Kontext die Ideen stehen: Forschungstransfer, Start-up, Produktentwicklung, Dienstleistungsentwicklung, neues Geschäftsfeld oder interne Innovation. Daraus passen wir Methoden, Beispiele und Feedbackschwerpunkte an den Reifegrad der Ideen und die Zielgruppe an.
Unsere Trainer verbinden Erfahrung in Strategie, Kommunikation, Innovationsentwicklung und Arbeit mit komplexen fachlichen Themen. Dadurch helfen wir Teilnehmenden, ihre Ideen nicht nur verständlicher zu beschreiben, sondern konsequent aus Sicht von Kund, Nutzer und Entscheidungsträger weiterzuentwickeln.
Nein. Der Workshop kann mit bestehenden Produkt- oder Serviceideen, Forschungsergebnissen, Transferprojekten oder frühen Ideenskizzen arbeiten. Besonders wirksam ist er, wenn zumindest ein konkreter Ansatzpunkt vorhanden ist.
Je nach Ziel und Ausgangslage arbeiten wir mit Personas, Zielgruppenanalyse, Problem- und Bedarfsklärung, Value Proposition Canvas, Hypothesenarbeit und ersten Markt- oder Umfeldbetrachtungen.
Beides berührt der Workshop, aber der Schwerpunkt liegt auf der Passung zwischen Zielgruppe, Bedarf und Angebot. Es geht darum, Produkte, Services oder Transferideen so zu schärfen, dass sie für relevante Zielgruppen anschlussfähig werden.
Ja. Gerade bei Forschungsergebnissen hilft der Perspektivwechsel: Nicht nur die Lösung zählt, sondern die Frage, für wen sie relevant ist, welches Problem sie löst und wie der Nutzen verständlich wird.
Ja. Online arbeiten wir mit digitalen Arbeitsflächen, strukturierten Gruppenphasen, Canvas-Arbeit, Feedback und kurzen Ergebnispräsentationen.
Wir klären vorab Zielgruppe, Ideenreife, Innovationskontext und gewünschtes Ergebnis. Die Teilnehmenden können zusätzlich eine Idee, ein Produkt, ein Forschungsergebnis oder eine aktuelle Fragestellung vorbereiten.
Bereit, Angebote stärker am Bedarf auszurichten?
