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Viele Verhandlungen beginnen mit einer festen Forderung. Ein Budget soll verteidigt, eine Aufgabe abgegrenzt, ein Gehalt besprochen oder eine fachliche Entscheidung durchgesetzt werden. Schnell wirkt die Situation wie ein Gegeneinander: Was die eine Seite gewinnt, verliert die andere. Dadurch wird der mögliche Lösungsraum oft kleiner, bevor die eigentliche Verhandlung überhaupt begonnen hat.
Wir vermitteln zentrale Ansätze klassischer und kooperativer Verhandlungsführung und übertragen sie in berufliche Alltagssituationen. Dazu gehören die Unterscheidung von Positionen und Interessen, Prinzipien der Harvard-Methode, Grundlagen strategischer Verhandlungslogik und ausgewählte Perspektiven aus der Spieltheorie. Wir zeigen, wie sich Verhandlungen besser vorbereiten und führen lassen: mit klaren Zielen, geprüften Annahmen über die Gegenseite, möglichen Optionen und Kriterien für tragfähige Einigungen.
Damit die Inhalte nicht nur Theorie bleiben, übersetzen wir die Modelle in konkrete Gesprächsvorbereitung. Die Teilnehmenden arbeiten an typischen Verhandlungssituationen wie Gehalts- und Entwicklungsgesprächen, Ressourcenfragen, Projektabstimmungen oder Kundensituationen. Unsere Trainer geben Feedback zu Argumentation, Interessenklärung und Gesprächsstrategie. Das Format wird an Erfahrungsstand, Rolle und Verhandlungskontext angepasst.
Nach dem Workshop …
Young Professionals verhandeln oft früher, als sie es selbst erwarten: über Aufgaben, Entwicklungsmöglichkeiten, Gehalt oder die Grenzen der eigenen Rolle. Nach dem Workshop können sie eigene Anliegen besser vorbereiten, professioneller formulieren und die Interessen der anderen Seite bewusster mitdenken. Das hilft ihnen, Verhandlungen weniger als unangenehmen Ausnahmefall zu erleben und klarer in berufliche Klärungsgespräche zu gehen.
Fachkräfte vertreten häufig fachlich gute Lösungen, merken aber, dass gute Argumente allein nicht immer ausreichen. Nach dem Workshop können sie Verhandlungssituationen breiter lesen: fachliche Anforderungen, Ressourcen, Zeitdruck, Zuständigkeiten und Erwartungen anderer Bereiche werden in eine bessere Gesprächsstrategie übersetzt. Dadurch können sie eigene Positionen klarer vertreten und gleichzeitig Lösungen entwickeln, die für andere anschlussfähig bleiben.
Führungskräfte verhandeln über Prioritäten, Ressourcen, Ziele, Zuständigkeiten und Erwartungen zwischen Bereichen oder Ebenen. Nach dem Workshop können sie Verhandlungen strategischer vorbereiten und zwischen Positionen, Interessen und möglichen Lösungsräumen klarer unterscheiden. Sie gewinnen mehr Sicherheit darin, eigene Ziele deutlich zu vertreten, ohne unnötig zu verhärten oder tragfähige Einigungen zu blockieren.
Wir verstehen Verhandeln als Arbeit an Interessen, Beziehung, Rolle und organisationalem Kontext. Viele Verhandlungen scheitern nicht an fehlenden Argumenten, sondern daran, dass Spielräume, Zwänge und Annahmen zu spät sichtbar werden. Deshalb setzen wir vor der Gesprächsführung an: bei Vorbereitung, Zielklärung und der Frage, worüber tatsächlich verhandelt wird.
Vor dem Workshop klären wir mit euch, welche Verhandlungssituationen für eure Zielgruppe relevant sind. In Hochschulen und Forschungseinrichtungen können das Drittmittel, Projektrollen, Kooperationen oder Betreuungskontexte sein. In Unternehmen geht es häufig um Ressourcen, Prioritäten, Schnittstellen, Kundensituationen oder Entwicklungsgespräche. Daraus wählen wir Beispiele und Übungen, die zum Arbeitsalltag der Teilnehmenden passen.
Unsere Trainer verbinden Beratungserfahrung, psychologisches Verständnis und praktische Arbeit mit sehr unterschiedlichen Organisationen. Dadurch können wir Verhandlungen aus mehreren Perspektiven betrachten: Person, Rolle, Machtverhältnis, Beziehung und konkrete Entscheidungssituation.
Rhetorik spielt eine Rolle, aber der Workshop setzt früher an: bei Interessen, Annahmen, Optionen, Beziehung und Vorbereitung der Verhandlungssituation.
Nein. Die Teilnehmenden lernen, eigene Anliegen klar zu vertreten, Interessen sauberer zu klären und bessere Lösungsräume zu erkennen.
Der Workshop eignet sich für Gehaltsgespräche, Ressourcenfragen, Projektabstimmungen, Kundengespräche, interne Priorisierung, Aufgabenklärung und Verhandlungen zwischen Bereichen oder Hierarchieebenen.
Ja. Young Professionals profitieren besonders, wenn sie Verhandlungen im Berufseinstieg vorbereiten und eigene Anliegen professionell einbringen möchten.
Ja. Online arbeiten wir mit vorbereiteten Fällen, strukturierten Arbeitsphasen, Breakouts und Feedback zu Gesprächsansätzen.
Wir klären vorab Zielgruppe, typische Verhandlungssituationen und gewünschte Schwerpunkte. Die Teilnehmenden können zusätzlich eigene Situationen mitbringen.
Bereit, Verhandlungen bewusster vorzubereiten?
