Der Pitch entscheidet oft darüber, ob eine Idee weiterverfolgt wird oder nicht. Wer gründen, eine Idee in den Transfer bringen oder ein Vorhaben im Business Development voranbringen will, muss sie so auf den Punkt bringen, dass das Gegenüber nicht nur versteht, worum es geht, sondern überzeugt ist. Ob beim Wettbewerb, im Gespräch mit Investor oder bei der Vorstellung eines Transferprojekts: Die Chance, einen ersten Eindruck zu hinterlassen, gibt es nur einmal.
Die Teilnehmenden lernen die typischen Bausteine eines Pitches kennen: was in jedem davon steckt, welche Informationen je nach Zielgruppe gefordert sind und wie eine überzeugende Gesamtstruktur entsteht. Wir arbeiten daran, Ideen verständlich aufzubereiten, einen klaren Call to Action zu formulieren und eine konkrete Entscheidungsvorlage oder einen Business Case sauber von einer allgemeinen Idee abzugrenzen.
Dabei gehen wir auch typische Fragen durch, die bei Pitches immer wieder auftauchen – von Investor, Jurys oder Kooperationspartner – und formulieren gemeinsam tragfähige Antworten, um nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Auf Wunsch machen wir auch einen Exkurs zu Präsentationstechniken und Körpersprache. Der Hauptfokus liegt aber auf Inhalt, Struktur und Entscheidungslogik.
Die Teilnehmenden arbeiten durchgehend an ihren eigenen Projekten und Ideen. Wir passen den Workshop flexibel dem Stand an, den sie mitbringen: vom ersten High-Concept-Pitch bis zum konkreten Feedback zu einem bereits ausgearbeiteten Pitch-Deck. Mit direktem Feedback von unseren Trainer und aus der Gruppe verlassen die Teilnehmenden den Workshop mit einer erprobten Version ihres Pitches.
Nach dem Workshop …
Wer zum ersten Mal pitcht, kennt die ungeschriebenen Regeln oft noch nicht: was eine Jury oder Investor wirklich hören wollen, wie viel Detail zu viel ist und wie man mit Aufregung so umgeht, dass sie die Wirkung nicht untergräbt. Nach dem Workshop haben die Teilnehmenden einen strukturierten, erprobten Pitch und wissen, wie sie ihn für unterschiedliche Zielgruppen anpassen können.
Fachkräfte, wissenschaftliche Mitarbeitende und Ingenieur stecken häufig tief in ihrem Thema und gehen davon aus, dass eine gute Idee für sich selbst spricht. Im Pitch zeigt sich dann oft: Das Gegenüber folgt nicht, stellt andere Fragen als erwartet oder interessiert sich weniger für die technische Lösung als für Nutzen, Entscheidung, Umsetzung oder Anschlussfähigkeit. Im Workshop klären die Teilnehmenden, was eine fachfremde Zielgruppe wirklich braucht, um zu entscheiden, und wie sie ihre Expertise so strukturieren, dass sie verständlich und überzeugend wirkt.
Führungskräfte präsentieren regelmäßig vor Personen, die selbst unter Druck stehen und wenig Zeit haben. Dabei geht es darum, in kurzer Zeit zu überzeugen, eine klare Entscheidungsvorlage zu liefern und mit kritischen Rückfragen souverän umzugehen. Nach dem Workshop können die Teilnehmenden Entscheidungsoptionen klarer abgrenzen und so aufbereiten, dass das Gegenüber schneller verstehen, bewerten und entscheiden kann.
Wir verstehen Pitches nicht als reine Präsentationsübung. Ein überzeugender Pitch braucht eine klare Struktur, ein gutes Verständnis der Zielgruppe und eine saubere Entscheidung darüber, was das Gegenüber nach dem Pitch wissen, fühlen oder tun soll. Deshalb arbeiten wir nicht nur an Folien oder Auftritt, sondern vor allem an Inhalt, Logik und Anschlussfähigkeit.
Vor dem Workshop klären wir mit euch, in welchem Kontext gepitcht wird: Gründung, Transfer, Business Development, Innovationsprojekt, Wettbewerb, interne Entscheidungsvorlage oder Kooperation. Daraus wählen wir passende Beispiele, Kriterien und Feedbackschwerpunkte, damit die Teilnehmenden an realistischen Anforderungen arbeiten.
Unsere Trainer verbinden Erfahrung in Beratung, Projektentwicklung, Kommunikation und Arbeit mit sehr unterschiedlichen Organisationen. Dadurch können wir Ideen sowohl aus fachlicher als auch aus strategischer Perspektive schärfen: Was ist der Kern der Idee? Für wen ist sie relevant? Welche Entscheidung soll vorbereitet werden? Und welche Fragen müssen beantwortet sein, damit das Gegenüber weitergehen kann?
Eine konkrete Idee ist hilfreich, aber nicht zwingend. Der Workshop kann mit bestehenden Projekten, ersten Ideenskizzen oder vorbereiteten Beispielen arbeiten. Besonders wirksam ist er, wenn Teilnehmende an eigenen Vorhaben arbeiten können.
Der Schwerpunkt liegt auf Inhalt, Struktur und Entscheidungslogik. Präsentationstechniken und Körpersprache können ergänzt werden, stehen aber nicht im Zentrum des Formats.
Ja. Wenn bereits Pitch-Decks oder Präsentationen vorhanden sind, können sie im Workshop geschärft und mit Feedback weiterentwickelt werden.
Der Workshop eignet sich für Gründung, Transferprojekte, Business Development, Innovationsvorhaben, Wettbewerbe, interne Entscheidungsvorlagen oder Gespräche mit Investor, Jurys und Kooperationspartner.
Ja. Online arbeiten wir mit digitalen Arbeitsflächen, Pitch-Strukturen, Feedbackrunden, Breakouts und kurzen Präsentationen der Zwischenergebnisse.
Wir klären vorab Zielgruppe, Pitch-Kontext, Reifegrad der Ideen und gewünschtes Ergebnis. Daraus ergibt sich, ob Teilnehmende vorab eine Idee, ein Deck oder eine kurze Projektskizze vorbereiten sollten.
Bereit, Ideen überzeugender auf den Punkt zu bringen?
