Eine gute Projektidee ist noch kein guter Förderantrag. Fachlich ist oft klar, was erforscht, entwickelt oder umgesetzt werden soll. Schwieriger wird die Übersetzung in die Logik eines Förderprogramms: Programmziele müssen getroffen, Wirkung plausibel beschrieben, Partner sinnvoll eingebunden und Arbeitsschritte nachvollziehbar geplant werden. Ein Antrag muss nicht nur fachlich überzeugen, sondern auch zeigen, warum genau dieses Vorhaben in genau diese Förderung passt.
Wir führen die Teilnehmenden an die Grundlagen der Drittmittelakquise und Förderantragsentwicklung heran. Dazu gehören Förderrecherche, Analyse von Ausschreibungen, Passung zwischen Projektidee und Förderlogik, Aufbau einer Antragsskizze, Ziel- und Wirkungslogik, Arbeitsplanung, Konsortialstruktur und typische Bewertungskriterien. Wir zeigen, wie aus einer fachlichen Idee ein förderfähiges Vorhaben wird und welche Stolperstellen bei Antragstexten, Zeitplanung und Argumentation häufig auftreten.
Die Teilnehmenden arbeiten an eigenen Projektideen, Ausschreibungen oder Antragsskizzen. Unsere Trainer geben Feedback zu Förderlogik, Struktur, Verständlichkeit und strategischer Passung. Das Format wird an Erfahrungsstand, Fachgebiet und Ziel des Workshops angepasst: vom Einstieg in Drittmittelakquise bis zur Arbeit an konkreten Antragsskizzen.
Nach dem Workshop …
Young Professionals in Forschung und Transfer kommen oft früh mit Drittmitteln in Berührung, ohne den gesamten Antragsprozess schon zu überblicken. Nach dem Workshop können sie Ausschreibungen besser lesen, Förderlogiken einordnen und eigene Projektideen strukturierter vorbereiten. Das hilft besonders, wenn erste Antragsskizzen, Projektbeiträge oder Förderrecherchen übernommen werden sollen.
Fachkräfte und wissenschaftliche Mitarbeitende haben häufig starke fachliche Ideen, müssen diese aber in Förderziele, Arbeitspakete und nachvollziehbare Wirkung übersetzen. Nach dem Workshop können sie die Passung zwischen Projektidee und Ausschreibung besser prüfen und Antragsteile klarer vorbereiten. Sie gewinnen mehr Sicherheit darin, fachliche Tiefe mit den Erwartungen eines Förderprogramms zu verbinden.
Führungskräfte in Forschung, Transfer oder Entwicklung müssen entscheiden, welche Ideen weiterverfolgt, welche Programme angesprochen und welche Ressourcen in Anträge investiert werden. Nach dem Workshop können sie Förderchancen strategischer einschätzen und Antragsteams gezielter steuern. Sie gewinnen mehr Sicherheit darin, Projektideen, Konsortien und Förderlogik früh zusammenzudenken.
Vor dem Workshop klären wir mit euch, ob es um einen Einstieg in Drittmittelakquise, die Arbeit an konkreten Ausschreibungen oder die Weiterentwicklung bestehender Antragsskizzen geht. Daraus entwickeln wir ein Format, das zum Erfahrungsstand der Teilnehmenden und zum institutionellen Kontext passt.
Wir verbinden Fördermittelwissen mit Erfahrung in Projektentwicklung, Wissenschaftskommunikation und strategischer Argumentation. Dadurch betrachten wir nicht nur formale Anforderungen, sondern auch die Verständlichkeit und Förderlogik des Vorhabens: Ein Antrag muss für Gutachter:innen nachvollziehbar machen, warum das Projekt relevant ist, welche Wirkung erwartet wird und warum das geplante Vorgehen trägt.
Unsere Trainer arbeiten nah an den konkreten Vorhaben der Teilnehmenden. Wir helfen dabei, Ideen zu strukturieren, Ausschreibungen zu lesen, Antragslogiken zu schärfen und nächste Schritte realistisch zu planen. Dabei bleibt klar, dass Förderanträge nicht durch gute Sprache allein gewinnen, sondern durch Passung, Substanz und eine überzeugende Projektlogik.
Nicht zwingend. Der Workshop kann als Einstieg in Drittmittelakquise funktionieren. Wenn konkrete Ideen, Ausschreibungen oder Antragsskizzen vorhanden sind, kann deutlich praxisnäher daran gearbeitet werden.
Das hängt vom Auftrag ab. Wir können allgemein in Förderlogik und Antragstellung einführen oder das Format auf bestimmte Programme, Ausschreibungen oder Förderlinien zuschneiden.
Ja. Der Workshop richtet sich besonders an Personen aus Forschung, Transfer und wissenschaftlicher Projektentwicklung, die Drittmittel besser verstehen oder konkrete Anträge vorbereiten möchten.
Ja. Eigene Skizzen, Projektideen oder Ausschreibungen sind sinnvoll, wenn die Teilnehmenden bereits an einem konkreten Vorhaben arbeiten.
Ja. Online arbeiten wir mit digitalen Arbeitsflächen, Ausschreibungsanalysen, Textbeispielen und Feedback zu Projektlogik oder Antragsskizzen.
Wir klären vorab Zielgruppe, Erfahrungsstand, Förderkontext und gewünschtes Ergebnis. Je nach Format können Teilnehmende Projektideen, Ausschreibungen oder Antragsskizzen vorbereiten.
